Faltenbehandlung mit Eigenfett
Für die Faltenbehandlung mit Eigenfett (auch Lipofilling genannt) sind zwei Eingriffe nötig.
Zunächst wird Fettgewebe z.B. aus dem Bereich Bauch, Hüfte oder Knieinnenseite entnommen. Dies geschieht in örtlicher Betäubung und hinterlässt keine Narben.
Das entnommene Fettgewebe wird in einem speziellen Verfahren aufbereitet, damit es implantiert werden kann (Fetttransfer).
Das Implantieren/ Unterspritzen des Eigenfetts erfolgt ebenfalls in örtlicher Betäubung.
Eigenfett eignet sich besonders zur Behandlung tiefer Falten, zum Wangenaufbau (Gesichtkontourierung) oder auch für eine Handrückenverjüngung.
Allergische Reaktionen oder Fremdkörperreaktionen im Rahmen dieses Behandlungskonzeptes sind nicht zu erwarten ( körpereigene Substanz!).
Der Behandlungserfolg mit dieser Methode ist lang anhaltend. Ein Großteil des implantierten Eigenfetts verwächst mit den gegebenen Unterhautstrukturen, wenn überhaupt erforderlich, sind nur kleine Nachkorrekturen nötig. Circa 50% des injizierten Fettgewebes werden nach etwa sechs Monaten resorbiert, sodass dann eine Wiederholung der Behandlung sinnvoll sein kann, womit ein noch länger anhaltender Effekt erreicht wird.
Der Zeitaufwand für die Faltenbehandlung mit Eigenfett beträgt circa 2 Stunden.
Nach der Behandlung können kurzzeitig leichte Rötungen oder kleine Hämatome auftreten.
Eine Beeinträchtigung der Gesellschaftsfähigkeit ist nicht gegeben.
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